Technik
Vergleich zu WDVS
Die Nanofassadendämmung stellt eine moderne Alternative zu klassischen Fassadendämmungen wie Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) dar. Während herkömmliche Systeme vor allem über Materialstärke wirken, basiert die Nanofassadendämmung auf einer gezielten Beeinflussung der Wärmeübertragung durch ihre Materialstruktur.
Die wichtigsten Unterschiede
Nanofassadendämmung: Beschichtung mit ca. 1 mm Schichtdicke, keine Dämmplatten erforderlich, direkte Anwendung auf bestehende Fassaden, geringer baulicher Aufwand.
Klassische Dämmung (WDVS): Dämmstoffstärke von ca. 10–20 cm, mehrschichtiger Aufbau (Platten, Armierung, Putz), aufwendige Montage, Anpassungen an Dach, Fenster und Details erforderlich.
Einsatzbereiche im Vergleich
| Einsatzbereich | Nanofassadendämmung | WDVS |
|---|---|---|
| Altbau | sehr gut geeignet | eingeschränkt |
| Denkmalschutz | gut geeignet | oft nicht möglich |
| Neubau | geeignet | Standardlösung |
| komplexe Fassaden | sehr gut geeignet | aufwendig |
Vorteile bei Altbau und Sanierung
Gerade im Bestand zeigt die Nanofassadendämmung ihre Stärken: Erhalt der Fassadenoptik, keine Verbreiterung der Wände, keine Veränderung von Fensterlaibungen, geeignet für Denkmalschutz. In diesen Bereichen ist WDVS oft nur eingeschränkt einsetzbar.
Wichtige Einordnung
Die Nanofassadendämmung ersetzt nicht in jedem Fall klassische Dämmmaßnahmen. Je nach Gebäude kann sie eine Alternative, eine Ergänzung oder eine spezielle Lösung für besondere Anforderungen sein.