Nanofassadendämmung begrüßt Verbandsposition zu Energiesparfarben
Die Nanofassadendämmung begrüßt ausdrücklich die aktuelle Veröffentlichung sowie das Positionspapier des zuständigen Verbands, in dem vor sogenannten „Energiespar- bzw. Dämmfarben” ohne nachgewiesene energetische Wirkung gewarnt wird. Die sachliche und fachlich fundierte Einordnung leistet aus unserer Sicht einen wichtigen Beitrag zur Transparenz im Markt und zur Orientierung für Planer, Energieberater und Bauherren.
Besonders dankbar sind wir für diese Klarstellung, da unser Nanodämmputz in der Vergangenheit wiederholt fälschlicherweise mit Nanodämmfarben gleichgesetzt wird. Diese Gleichsetzung wird der technischen Realität jedoch nicht gerecht. Während es sich bei den im Verbandsbericht kritisierten Produkten um Beschichtungen ohne nachgewiesene Dämmkennwerte handelt, liegen für unser System Prüfberichte, eine Leistungserklärung des Herstellers und eine dokumentierte Wärmebildmessung am Musterhaus vor – einsehbar im technischen Informationssystem NANO.DOCS.
Der Verband weist in seiner Veröffentlichung zu Recht darauf hin, dass für Nanodämmfarben kein CE-Kennzeichen mit ausgewiesenen Dämmwerten vorliegt. Das gilt uneingeschränkt auch für uns, und wir sagen es deutlich: Die CE-Kennzeichnung unserer Beschichtung erfolgt über die harmonisierte Produktnorm EN 15824, deren erklärte Leistungen in der Leistungserklärung des Herstellers stehen. Diese Norm regelt Eigenschaften wie Wasserdampfdurchlässigkeit, Wasseraufnahme, Haftzugfestigkeit und Brandverhalten – eine Wärmeleitfähigkeit weist sie nicht aus. Wer Dämmwerte mit einem CE-Zeichen begründet, begründet sie mit dem falschen Dokument.
Die thermischen Kennwerte unseres Systems stammen deshalb aus gesonderten Prüfberichten und aus der Messung am Objekt, nicht aus dem CE-Zeichen; beides liegt im NANO.DOCS-Portal im Original vor. Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt das Deutsche Institut für Bautechnik für CE-gekennzeichnete Bauprodukte nicht (§ 16c Satz 2 MBO). Maßgeblich ist, dass die erklärten Leistungen den Anforderungen der jeweiligen Verwendung entsprechen – und das gehört im Einzelfall geprüft, nicht behauptet.
Wir teilen die Position des Verbands ausdrücklich: Energieeinsparungen müssen nachweisbar, reproduzierbar und bauaufsichtlich korrekt dokumentiert sein. Marketingbegriffe dürfen nicht an die Stelle belastbarer bauphysikalischer Nachweise treten. Die klare Trennung zwischen dekorativen Beschichtungen und echten Dämmsystemen ist aus unserer Sicht unerlässlich, um Fehlentscheidungen in der Planung und Sanierung zu vermeiden.
Die Veröffentlichung des Verbands trägt wesentlich dazu bei, Missverständnisse im Markt zu reduzieren und innovative, korrekt geprüfte Lösungen klar von energetisch wirkungslosen Produkten abzugrenzen. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich.
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